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Nach verschiedenen Fehlschüssen - mal funktionierte die Vorrichtung nicht, mal vergass man, Konfetti einzufüllen - wurden Föbü Max I. und der Gestalter René Engeler beauftragt, eine funktionstüchtige, polyvalente Kanone zu basteln. Diese Föbü-Wunderkanone, auf einem alten Traktortraggestell aufgebaut, war und ist noch heute Konfettischiessapparat, Verpflegungsstation mit Punsch- und Teebraukessel, mit Gasgrill für Bratwürste, Kessi für Wienerli inklusive Serviereinrichtung mittels Kränli. Vergleiche mit dem berühmten Jean Tinguely sind rein zufällig...

Am Fasnachtssamstag 1983 kam die Föbü-Konfettikanone beim Verschuss des ersten Jubiläums-Ehrenföbü, Heinz X., ein erstes Mal in volle multifunktionelle Aktion. Einer ersten Grossrevision wurde die Föbü-Kanone 1986/87 unterzogen: Max Oertli und René Engeler mit seiner Kanonenmannschaft (Paul Koller kam als Cheffeuerwerker dazu) erfanden den vollkommenen Konfettischuss. Was sie korrigierten oder neu einbauten, bleibt ihr Geheimnis. Aber fortan spuckte die Kanone einwandfrei die Konfetti aus, mit hartem Drall und in genügender Menge. Seit 1994 angereichert mit Hühnerfedern, um im Show- und Eventzeitalter auch optisch den Tausenden von Augenzeugen des Föbü-Verschusses auf dem Blumenmarkt begeisterte Aahs und Oohs zu entlocken.
Die Föbü-Kanone ist nicht nur ein epochales Werk, ein gutes Stück von St. Gallen – sie ist das wohl
Augen(ge)fälligste för üseri Sanggaller Fasnacht.